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Freiwillige Feuerwehr Herrnberchtheim

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Die Geschichte der freiwilligen Feuerwehr Herrnberchtheim reicht weit zurück. Wertvolle Aufzeichnungen über die Ereignisse der Ortsfeuerwehr sind in den letzten Kriegswochen 1945 fast restlos dem Feuer zum Opfer gefallen. Abgeworfene Brandbomben zerstörten mit dem Schulhaus zugleich das Gemeindearchiv und mit dem Wohnhaus des Feuerwehrkommandanten auch das Protokollbuch. Trotzdem kann sich die Feuerwehr auf zwei zuverlässige Kronzeugen berufen: eine „Wasserkanone“ mit der Jahreszahl 1867 und eine Saug- und Druckspritze aus dem Jahr 1884. Es muss also bereits 1867 eine Feuerwehr in Herrnberchtheim existiert haben.

Als 1935 Herrnberchtheim über seine erste Motorspritze verfügte, blieb in den heraufziehenden Kriegsjahren wegen der Rationierung des Benzins die alte Saug- und Druckspritze nach wie vor in Gebrauch. Dies blieb auch in den ersten Jahren nach 1945 noch so, da jährlich nur zehn Liter Benzin für die Motorspritze zugeteilt wurden. Von Feuersnot wurden die Generationen unseres Dorfes immer wieder heimgesucht. Zu allen Zeiten war eine Löschhilfe durch die Bürger erforderlich und sie war auch gewährleistet.

Die Ausbildung der Wehrmänner erfolgt über örtliche Übungen. Lehrgänge an der Feuerwehrschule Würzburg bzw. auf Landkreisebene, Atemschutzübungsstrecke Bad Windsheim und das Ablegen von Leistungsprüfungen. Der Einsatzbereich der Wehr umfasst aufgrund der technischen Ausrüstung Brandeinsätze, in der Regel jedoch keine technischen Hilfeleistungen. Jeder Feuerwehrkamerad hilft, so gut er kann, zum Schutz von Eigentum und zur Rettung von Mensch und Tier.

Die Aktivitäten des Feuerwehrvereins bestehen u. a. in Dorfgrillabenden, Feuerwehrausflug und dem Besuch von Feuerwehrfesten.

Aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Herrnberchtheim

 

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